Erste Annäherung: Handfütterung klappt häufig, wobei immer nur ein Futterstück genommen und erst in sicherer Entfernung gefressen wird.
Beide tragen jetzt ein weiches, bequemes Geschirr, damit möchte ich den Stress beim An- und Ausziehen vermeiden, denn sie reagieren noch recht panisch und flüchten. Am Geschirr ist ein kurzes, leichtes Seil befestigt, damit ich sie notfalls schnell einfangen kann. Leine anlegen ist ebenfalls noch stark mit Angst und Panikreaktion besetzt, ich versuche, die Leine positiv (mit darauf drapierten Leckerchen) zu besetzen.
Der kleien Hopihe ist mittlerweile sehr aufgeweckt und agil, flitzt überall herum und kabbelt sich mit seiner Mama. Alles Bewegliche versucht er in sein Körbchen zu bringen: das fängt bei meinen Socken an und macht vor der Hundetragetasche nicht halt.
Außerdem knabbert er alles an, was natürlich für einen Welpen nicht untypisch ist. Zudem hat er sich als kleiner Nimmersatt entpuppt, selbst vor dem Futter seiner Mama macht er nicht halt. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen, damit die Hündin auch genug Futter bekommt.
Insgesamt wirken beide Hunde neugierig, suchen durchaus die Nähe zu mir, ohne sich jedoch streicheln zu lassen. Die Hündin macht sich hin und wieder durch Bellen bemerkbar und zwar immer dann, wenn ich z.B. in den Keller gehe (dürfen die Kleinen nicht hin). Kann sein, dass sie sich alleingelassen fühlt.
Schnüffelteppich wird sehr gut angenommen und gestern habe ich zwei Intelligenzspielzeuge getestet:
Das hintere konnte sie nicht begeistern, vermutlich noch zu schwierig. Futter fällt hier nur dann heraus, wenn die beweglichen Behälter gekippt werden.
Das vordere Spielzeug hat verschiedene Schwierigkeitsgrade: der Welpe schnüffelt gerade am Deckel, der einfach umgeklappt werden kann, was er auch sehr schnell herausgefunden hat. Seine Mutter hat sich das abgeschaut und später auch erfolgreich umgesetzt.
Der Rest war noch zu schwierig, aber wir haben ja noch viele gemeinsame Tage zum Üben.