Bisher ist die Heilung eines Hundes mit Leishmaniose nicht möglich. Durch einen speziellen tierärztlichen Behandlungsplan wird die Krankheit zwar überwacht, und versucht, den Zustand des Patienten zu verbessern. Allerdings kann die Behandlung einige Jahre in Anspruch nehmen und der Erfolg ist ungewiss.
Wie so oft bietet Vorsorge daher den besten Schutz – indem der Hund erst gar nicht von der Mücke gestochen wird.
Auch für Menschen gefährlich!
Leishmaniose ist übrigens nicht nur für den Hund gefährlich: Als Zoonose kann die Erkrankung auch auf den Menschen übergehen und durch einen Mückenstich übertragen werden. Besonders anfällig für die Infektion sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie kleine Kinder und ältere Personen. Die Krankheit tritt in Europa vor allem als viszerale Leishmaniose auf – einhergehend mit Organschädigungen, Fieber und Anämie. Die kutane Leishmaniose, bei der die Erreger primär die Haut befallen, kommt beim Menschen vor allem außerhalb Europas vor.